Forschungsvorhaben Eigenständig werden 5+6

Im Förderungsschwerpunktprogramm „Primärprävention“ der Deutschen Krebshilfe wurden ab 2010 bundesweit fünf Projekte zur Prävention von Alkohol- und Nikotinkonsum gefördert. Darunter war das Forschungsvorhaben „Eigenständig werden 5+6“ vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord). Es war auf vier Jahre angelegt (April 2010 - März 2014) und verfolgte folgende Ziele:

  • Umsetzung eines Präventionsprogramms für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen fünf und sechs und
  • Evaluation dieses Präventionsprogramms, d. h. Untersuchung der Akzeptanz und Auswirkung des Programms auf Kompetenzen, Wissen, Einstellungen und Verhalten der Schülerinnen und Schüler.
BMJ open Informationen zur Methodik und erste Ergebnisse können Sie hier nachlesen.

Ergebnisse aus der Nachbefragung zeigen, dass 6 Monate nach dem Durchführungsende von „Eigenständig werden 5+6“ (d.h. Mitte der 7. Klasse) Schülerinnen und Schüler, die an „Eigenständig werden 5+6“ teilgenommen haben,

  • seltener mit dem Rauchen begonnen haben,
  • mehr über das Rauchen wissen und
  • eine kritischere Einstellung zum Rauchen haben

als Schülerinnen und Schüler der Kontrollklassen.

BMJ open Weitere Informationen zu den Effekten auf das Rauchen finden Sie hier.
Für eine kurze Fassung der Veröffentlichung in deutscher Sprache hier klicken.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des gesamten Forschungsvorhabens finden Sie hier.

Nach den sich aus den Ergebnissen der Testphase ggf. ergebenden Überarbeitungen ist die bundesweite Verbreitung des Präventionsprogramms „Eigenständig werden 5+6“ geplant. Wir halten Sie an dieser Stelle gerne auf dem Laufenden.